Podiumsdiskussion am 17. August 2012 "Wie weiter mit der Gedenkstätte?"

17.08.12_vorsitzender_dr._richard_buchner.jpg 17.08.12_publikum.jpg 17.08.12_moderator_dr._schoeps__mdl_teuteberg__vera_lengsfeld__gruene_.jpg 17.08.12_lektor_klaus_buestrin.jpg 17.08.12_hubertus_knabe__gedenkstaette_hohenschoelnhausen.jpg 17.08.12_gedenkstaettenleiterin_dr._ines_reich.jpg Lesung von Opferbiografie durch Klaus Büstrin Moderation der Diskussion durch Prof. Dr. Schoeps

Benefizkonzert mit Lesung Anna Achmatowa-Requiem am 22.April in der Friedenskirche

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18. April 2012: Ausstellungseröffnung mit Protest und Informationsforum

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KGB-Gefängnis von 1997 bis 2003

Originalzustand des Hauses nach Übergabe der sowjetischen Armee an den alten Eigentümer (EKH). Man sieht vom ehemaligen Verhörgebäude auf die Hausfront an der Leistikowstraße. Perspektive von der Großen Weinmeisterstraße auf das Gefängnis mit dem Besuchereingang (links). Im Vordergrund Eisenpfähle, Reste der ehemaligen Aussenmauer. Der Besuchereingang zum ehemaligen KGB-Gefängnis. Zellentrakt im Hochparterre mit Blick zum Eingangsbereich und der Ausstellung Nach 1955 stellte man metallene Etagenbetten, wie es hier ein Teil zeigt, in die Zellen. Davor befanden sich in allen Räumen Holzpodeste, wie sie heute nur noch im Keller zu finden sind. Ausstellungsraum im Hochparterre: Die hängenden Elemente (Fahnen) enthalten allgemeine Informationen, die stehenden Elemente (Stelen) zeigen jeweils eine Biografie von Zeitzeugen. Ein Besucher in einem Ausstellungsraum im Hochparterre. Ausstellung in der 1. Etage: Die metallenen Bettrosten dienen als Requisite, hier auch als Ausstellungsträger. In den Zellen gab es viele Jahre keine Toiletten, nur den Parascha (Metalleimer). Erst 1953 wurde dieser Sanitärraum mit russischen Stehklos eingerichtet. Waschbecken im Sanitärraum (1953). Begeben wir uns nun in den Keller. Vom Kellertrakt kommt man durch diese Tür ins Treppenhaus und zur Ausgangstür. In diesem Trakt waren die Podeste für die Gefangenen so klein, dass die Häftlinge nicht mehr auf dem Rücken oder Bauch, sondern nur auf der Seite liegen konnten. Dieser Kellergang in Nord-Süd Richtung zeigt links den Eingang zum Karzer (Stehzelle von 1 qm). Dahinter befinden sich 8 weitere Zellen, die mit bis zu 12 Gefangenen belegt waren. Die meisten Kellerzellen waren wie diese für 12 Häftlinge vorgesehen. Neben dem Schlafpodest gab es noch 6 Quadratmeter, somit kaum Bewegungsfreiheit. Gefängniszelle für 3 Häftlinge mit sehr kurzem Podest. Häftlinge, die beim Verhör oder bei der Folter kollabierten, wurden in diesem Wiederbelebungsraum mit Wasser behandelt, um das Bewusstsein wieder zu erlangen. Zeitzeugen nannten diesen Raum Der ehemalige russische Soldat und Dissident Witold Abankin besuchte 1999 die ihm wohlbekannte Kelleretage des KGB-Gefängnisses.

 

Gedenkstättenverein KGB-Gefängnis