Gedenk- und Begegnungsstätte ehemaliges KGB-Gefängnis Potsdam e.V.

Ab dem 24. November gilt in allen Gedenkstätten die 2G-Regel.

Öffnungszeiten

Dienstag bis Sonntag 13.00-18.00 Uhr

Der Eintritt ist frei.
Gebote für Putin

Bankverbindung

MBS (Mittelbrandenburgische Sparkasse Potsdam) *IBAN: DE55 1605 0000 3517 0050 01*

Bei Spenden bitte unter Zweck die Adresse angeben, damit wir eine Spendenbescheinigung ausstellen können; Spenden sind steuerlich absetzbar.

Wir nehmen die Interessen der ehemals im KGB-Gefängnis Gefangenen und Verurteilten wahr und bemühen uns um die dokumentarische Erfassung der vielfältigen Erlebnisse in diesem Haus und der anschließenden Erfahrungen in sowjetischen Straflagern. Das gilt auch für deren Angehörige.

Durch persönliche Kontakte zu vielen der Opfer sind wir mit ihnen verbunden und wissen um ihre inneren und äußeren Verletzungen und Traumata. Wir stehen ein für die Aufarbeitung ihrer grausamen Erlebnisse unter Stalin und seiner Geheimdienste. Wir sehen den speziellen Charakter der Gedenk- und Begegnungsstätte als eine von kommunistischer Gewaltherrschaft und stalinistischem Terror geprägte und fördern den nationalen und internationalen Dialog, damit geschichtliche Wahrheiten nicht wieder verdrängt, sondern aufgedeckt werden. Unser Land soll vor einer Wiederholung von kommunistischer Diktatur und Gewalt geschützt werden. Frieden und Freiheit müssen für immer erhalten bleiben. Das wollen wir mit öffentlichen Zeitzeugengesprächen und Projekten zur geschichtlichen Aufarbeitung der Nachkriegszeit fördern. Mit politischer Bildung tragen wir zur Verständigung und Versöhnung zwischen den Völkern bei.

Unsere rein ehrenamtliche Arbeit im Interesse aller Zeitzeugen möge den öffentlichen Betrieb der Gedenkstätte https://www.leistikowstrasse-sbg.de/ mit seinen Ausstellungen und Projekten in offenem Dialog sinnvoll fördern und kritisch begleiten.

Literatur von Hans Günter Aurich: Und der Morgen (PDF) leuchtet in der Ferne, ebenfalls von Bodo Platt: Sobirai weschtschi! Pack deine Sachen! (PDF)

Zeitzeuge Peter Seele verstorben.

Unser Zeitzeuge Peter Seele ist am 31. Januar 2022 im Alter von 93 Jahren verstorben und wurde am 9. März 2022 auf dem Alten Friedhof Heinrich-Mann-Allee beigesetzt. Schon im November 1997 begleitete er die erste Ausstellung von Memorial St. Petersburg „Von Potsdam nach Workuta“ und alles weitere Geschehen zum Ausbau der Gedenkstätte. Seine dramatischen Erlebnisse in den Fängen des russischen Geheimdienstes und in Workuta erzählte er bei zahlreichen Führungen von Gruppen durch das Haus ohne Hass und ohne Verbitterung. Er war ein Mensch mit einer fröhlichen Natur und für uns alle eine große Bereicherung.

 

Gedenkstättenverein KGB-Gefängnis